Anlässlich des International Poetry Day,
denk ich mir zunächst mal: wirklich schee!
Eine tolle Idee diese kreative Kunst zu pflegen,
kaum besser geht es andere Menschen zu bewegen…
zu dichten zählt zu Kommunikation’s allerschönsten Wegen.

Worüber schreibt man doch bloß?
Mit dieser Frage geht es meistens los!
Kreativ mit Reimen zu jonglieren beginnen ist ja leicht,
doch ab und an werden die Verse dann zu seicht.

Das geschulte Auge erkennt schon bald,
ist berührt der Künstler oder “schreibt er halt”?
Verbind dich zuerst mal mit dem kreativen Teil in dir,
geh nach innen, frag: was tut sich hier?

Atme tief, schau, das du entspannst dich richtig,
die Lockerheit des Seins ist wichtig!
Dann spitz ganz fein dein inneres Ohr,
lausche: welche Bewegungen komm’n aus der Seel’ empor?

Als nächsten Schritt dann bloß notiere,
bring das Gehörte sofort aufs nächstbest Papiere!
Die Abwesenheit des Bewusstseins, des ewigen Denken,
erlaubt deiner Intuition dich bestmöglich hin zu lenken.

Überzeugt ich bin auch du wirst bald entdecken,
die Lust, die Freud am kreativen Schaffen wird dir schmecken!
Denn die Wahrheit ist: wir sind alle Poeten,
unsrer Zukunft selbst die besten Propheten.

Die Kunst des Dichtens nicht die Anstrengung ist,
sondern das sich-selbst-verführen die wahre List!
Der Weg zum Poeten, zum wahren Dichter,
der führt nach innen, zum Leben schlichter.

Beginnst du den vielen Lärm im Außen auszuschalten,
so kann endlich dein inner Selbst mit Herrschaft walten!
Und wenn vielleicht auch noch zaghaft, mit ein wenig Räuspern,
deine Seelesstimme beginnt sich bald zu äußern…

An diesem Punkt du nicht einmal mehr brauchst zu verstehen,
sondern einfach bloß zu folgen, deinen Herzensweg zu gehen!
Hast du erst einmal diese Fährte entdeckt,
so kommt dir auch der nächste Reim perfekt!

PS: Drum und damit sich diese Stimm dir kann auch nähern,
probiers heut mal mit dichten anstatt den ewig lockenden Fern-Sehern! :-))